musik

Virale Videos …

… können nicht soooo viral gewesen sein, wenn sie alle an mir vorbeigegangen sind. Aber vielleicht bin ich auch nur wieder mal der letzte Mensch, der was davon mitbekommen hat. Zum Beispiel von diesem Musikvideo von OK Go. Was da alles passiert!

Quelle: Best Viral Videos 2010/ Mashable

Musik von 2008

Ich hatte mich irgendwann dagegen gewehrt, last.fm zu benutzen, zumindest unter meinem richtigen Namen. Schließlich setzt man mit einer Software, die jedes Lied mitschreibt, dass man zu Hause oder unterwegs hört, in gewisserweise seinen Ruf bei kulturinteressierten Freunden aufs Spiel. Etwa, weil dann für jeden ersichtlich ist, dass man Annett Louisan gehört hat (was ich gerade wieder tue und so ganz nebenbei auf das Interview mit der jungen Frau beim Pflasterstrand verweisen darf) oder Robbie Williams oder sowas. Deswegen habe ich vor einem Jahr dann doch einen neuen Account unter anderem Namen angelegt. In der Rückschau ist mir nichts mehr peinlich und deswegen kommen nun 110 Musiker, die mich in diesem einen Jahr freuten, glücklich machten oder traurig oder wütend oder alles zusammen. Oder gar nichts. Denn Musik darf man auch mal nebenbei hören. Und das überproportional viele weibliche Stimmen darunter sind. Die Auflösung folgt nach dem Klick. Mehr →

Safe Trip Home

dido

Eine unverwechselbare Stimme kann auch eine Last sein, zumindest wenn sie im Dudelfunk rauf und runter gespielt wird. So war das mit Dido 1999 bei ihrem Debüt und auch beim zweiten Album. So wird es hoffentlich dieses Mal nicht sein. Das neue Album rauscht vorbei wie ein kurzer, warmer Sommerregen. Und die zurückgenommenen Texte zwischen Liebe und Verlust sind nicht nur im Winter wärmstens zu empfehlen.

Man fühlt sich gleich zehn Jahre jünger, wenn …

… man einen Stempel auf der Hand hat, auf dem “cool” steht:
cool

Wie das Konzert von Catherine Ringer in der Kapp sonst so war? Weiterlesen beim Journal, gucken bei flickr.

Musikmesse

Heute ging sie zu Ende, gestern war ich nochmal ne halbe Stunde da. Ziemlicher Geräuschteppich, zumindest in der gitarrigen Halle 4. Und warum man unbedingt halbnackte Frauen in Highheels braucht, um Instrumente zu verkaufen, habe ich auch nicht verstanden. Dafür haben dann Typen wie der hier entschädigt. Cool, oder?
auf der frankfurter musikmesse

Goldfrapp

alison.jpg
Man kann ja von Alison Goldfrapp halten, was man will, aber mit ihrem neuen Album entfernt sie sich angenehm von dem Diskozeugs, mit dem sie so viele Platten verkauft hat. Alles sehr ruhig und gelassen, erwachsener irgendwie, was ja immer gut ist. Womit ich nicht sagen will, dass die alten Sachen schlecht sind, nur: alles zu seiner Zeit. Und die schlägt nun mal für “Seventh Tree” und seine ätherischen Songs einer ätherischen Sängerin. Das beste Lied ist meiner Ansicht nach Happiness (kann man auf MySpace anhören), aber dazu gibt es noch kein richtiges Video, deswegen das auch nicht üble A&E nach dem Klick.
Mehr →

Musikhören leichtgemacht

Songerize

Hm, irgendnen Lied im Kopf, aber die passende Platte nicht zur Hand? Da hätte ich was: Songerize. Erklären muss man nicht viel. Nur, dass natürlich nicht jedes Lied vorrätig ist. Spezialwünsche? Hier nicht. Und selbst bei Clocks von Coldplay kam bei mir ne Live-Version, nicht die Studioaufnahme. Aber für den Anfang, die Seite ist noch recht neu, schon mal nicht schlecht.
Alternativen:
last.fm (direkt auf der Startseite können nun auch komplette Songs gesucht und angehört werden, sehr fein)

Gimado (größere Auswahl als bei Songerize, keine zufällige Auswahl der Stücke)

SeeqPod (durchsucht auch youtube etc. nach Musikvideos mit den entsprechenden Lieder – so findet man dann auch mal deutsche Interpreten, was bei den anderen (bis auf last.fm) zum Teil schwierig ist)

gefunden bei Mashable

Cat Power

Cat Power
Foto: tnarik

Durch Blueberry Nights bin ich auf Cat Power gestoßen, die Sängerin heißt Chan Marshall und hat nicht nur zwei Lieder zum Soundtrack beigesteuert, sondern auch mitgespielt (als Katya). Was aber noch toller und passender ist, dass ihr neues Album gerade erschienen ist. Manchmal kraftvoll, fast alles gecovert (nur merkt man das nicht) und melancholisch, aber es ist ja noch Winter, da kann man das noch durchgehen lassen. Also: anhören. Oder mal den Film gucken. Oder es lassen. Mir egal, jetzt wo ich Jukebox durchgehört habe. Und wer mal schnuppern möchte, den Titelsong “The Greatest” zu Blueberry Nights kann man hier runterladen. Hach!

Die Vorhörung: