Office für 400 Dollar
25 Sep 2007
Die Preise für die Mac-Version von Microsoft Office 2008 stehen fest: 400 Dollar wird die Normalversion kosten, Studenten und Privatanwender zahlen 150 für die Home-Version, das Premiumpaket mit Exchange und Media-Verwaltung kostet 500. In den USA soll Office am 15. Januar ausgeliefert werden, der Rest der Welt folgt dann im Laufe des ersten Quartals.
Komischerweise gehöre ich zu den Leuten, die Word und Excel auf dem Mac nicht missen wollen, obwohl es ja genug Alternativen gibt. Vielleicht ist es auch wirklich nur Gewohnheit und von der angeblichen Unzuverlässigkeit der Office-Produkte kann ich auch nichs berichten: mit der ersten OS-X-Version von Office hab ich vor dreieinhalb Jahren meine Diplomarbeit geschrieben – die ist nicht ein einziges Mal abgeschmiert, hat alle Fußnoten dahingesetzt, wo sie sollte und sogar das Inhalts- und Abbildungsverzeichnis automatisch richtig gesetzt.
Für die alltägliche Schreibarbeit ist Word zugegeben etwas zu fett, aber dafür gibt es ja nette Alternativen, zum Beispiel das kostenlose Bean oder Ulysses, ein Programm eigentlich entworfen für Schriftsteller, das automatisch die geschriebenen Zeichen zählt, einen gleichzeitig mehrere Textstellen editieren lässt und einen Vollbildmodus hat, der seinem Namen gerecht wird – ist mit 80 Dollar allerdings recht teuer, wer viel schreibt, für den lohnt es sich.
Und dennoch: Word muss sein. Zumindest die Version für Mac. Denn so sehr ich diese mag, so sehr verabscheue ich das Programm der gleichen Firma für Windows: instabil, braucht ewig zum Laden, macht, was es will. No, thank you.






