Der amerikanische Journalismus in der Krise

Wieder eine neue Untersuchung, die so klingt, als wäre sie ein weiterer Sargnagel auf den US-amerikanischen Print-Journalismus. Blüht uns das hier auch:

  1. 67 Prozent denken, der traditionelle Journalismus habe nicht mehr viel mit dem zu tun, was sie von Nachrichten erwarten.
  2. 64 Prozent sind unzufrieden mit dem Journalismus in ihrer Gemeinde.
  3. 48 Prozent holen sich ihre Nachrichten aus dem Internet, 29 Prozent aus dem Fernsehen, 11 Prozent aus dem Radio, 10 Prozent aus Tageszeitungen.

Quelle: Zogby Interactive Survey

Letztendlich alles halb so schlimm, denn dass das Internet zur Nachrichtenübermittlung einfach viel besser geeignet ist, als Tageszeitungen versteht sich eigentlich von selbst. Für Printjournalisten heißt das eigentlich nur zweierlei: Nachrichten kommen künftig online, ins Gedruckte müssen Geschichten von hoher Qualität, (Foto-)Reportagen, Hintergründe, Feuilletonistisches. Und das gilt nicht nur für die USA.