Das zweite Leben

… ist so gut wie nicht mehr. Nachdem die Medien die Parallelwelt von Second Life vor gut einem Jahr in die Höhe schrieben, ist nun so gut wie nichts mehr davon zu hören. Von Auflösungstendenzen sollte man nicht sprechen, denn die, denen es gefällt, sind immer noch an Bord. Und das dass Werben mit vielen, vielen angemeldeten Nutzern nicht soo viel wert ist, wenn die meisten von ihnen nur einmal kurz reinschauen, was es mit dieser Traumwelt auf sich hat, ist auch klar. Nun schreibt Telepolis über Wiederbelebungsversuche des zweiten Lebens. Und in Frankfurt stellten kürzlich die Uni, die Eintracht und das Museum für Kommunikation ihre virtuellen Pendants vor. Ich weiß ja nicht, aber die, die sich am meisten darüber freuen dürften, sind wahrscheinlich die Firmen, die es immer noch schaffen, solcherart “Innovation” gewinnbringend herzustellen und zu verkaufen. Das zweite Leben als Goldgrube ist also noch nicht vorbei. Und wer weiß: vielleicht kommt ja durch die derzeitigen Wiederbelebungsversuche auch der eine oder andere Nutzer zurück. Wenigstens noch einmal.