Feuilleton

Kriminelle Ausländer

Schön, dass der Bild-Blog mal in die Gänge kommt und aufzeigt, wie manipulativ die Zeitung die Debatte um härtere Strafen für “kriminelle Ausländer” führt. Schon gestern gab’s dazu einen kleinen, aber umso interessanteren Artikel in der FAZ:

So gibt es prozentual zur Gesamtbevölkerung mehr ausländische als deutsche Jugendliche. Da Gewaltkriminalität eher ein Phänomen der Großstädte, in denen wiederum mehr Ausländer leben, mehren sich somit für jugendliche Ausländer auch die Risikofaktoren, überhaupt straffällig zu werden.

Danke dafür!

Die verfälschte Suche

Inquisitor ist ein gutes und schönes Plugin für den Safari-Browser, hatte ich hier schon mal geschrieben – nur leider die Suchergebnisse wohl mir nichts dir nichts durch Amazon-Links aufgepeppt, durch die die Macher theoretisch Kohle machen können. Das ist sicher legitim, schließlich kostet das Programm nichts, aber mitgeteilt bekommen möchte ich sowas schon. Habe ich nun auch. Stören tut’s mich nimmer, denn seit Kurzem benutze ich wieder Firefox. Firefox 3. Wirklich schick (insbesondere durch das neue Mac-Theme) und nicht mehr so lahm wie sein Vorgänger. Nur meine Lesezeichen (vulgo: Bookmarks) hätte ich nun gerne noch synchronisiert – und zwar so schick wie das auch bei Safari und dotmac funktionierte. Na, wird schon noch …

Update: der Autor des Plugins meldet sich hier zu Wort

Zauberhaft

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Hermann Hesse

Hello again!

2tausend8

Post-Bit-Atom-Zeitalter

Man orientiert sich an den fünfziger, sechziger Jahren, als Magazine noch ein ganz anderes Selbstbewusstsein hatten, mit ihren langen Texten. Nicht, dass man jetzt wie Hubert Burda klingt, aber eigentlich sind wir in einem “Post-Bit-Atom”-Zeitalter. In dem Moment, wo Papier überflüssig ist, hat es natürlich eine ganz andere Qualität.

Jörg Koch (032C) in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 30. Dezember 2007

Großmarkthalle im Winter

Grossmarkthalle

Pferde am Harz

pferde

Winterhimmel

Winterhimmel

Office für 400 Dollar

Macoffice 2008Die Preise für die Mac-Version von Microsoft Office 2008 stehen fest: 400 Dollar wird die Normalversion kosten, Studenten und Privatanwender zahlen 150 für die Home-Version, das Premiumpaket mit Exchange und Media-Verwaltung kostet 500. In den USA soll Office am 15. Januar ausgeliefert werden, der Rest der Welt folgt dann im Laufe des ersten Quartals.

Komischerweise gehöre ich zu den Leuten, die Word und Excel auf dem Mac nicht missen wollen, obwohl es ja genug Alternativen gibt. Vielleicht ist es auch wirklich nur Gewohnheit und von der angeblichen Unzuverlässigkeit der Office-Produkte kann ich auch nichs berichten: mit der ersten OS-X-Version von Office hab ich vor dreieinhalb Jahren meine Diplomarbeit geschrieben – die ist nicht ein einziges Mal abgeschmiert, hat alle Fußnoten dahingesetzt, wo sie sollte und sogar das Inhalts- und Abbildungsverzeichnis automatisch richtig gesetzt.

Für die alltägliche Schreibarbeit ist Word zugegeben etwas zu fett, aber dafür gibt es ja nette Alternativen, zum Beispiel das kostenlose Bean oder Ulysses, ein Programm eigentlich entworfen für Schriftsteller, das automatisch die geschriebenen Zeichen zählt, einen gleichzeitig mehrere Textstellen editieren lässt und einen Vollbildmodus hat, der seinem Namen gerecht wird – ist mit 80 Dollar allerdings recht teuer, wer viel schreibt, für den lohnt es sich.

Und dennoch: Word muss sein. Zumindest die Version für Mac. Denn so sehr ich diese mag, so sehr verabscheue ich das Programm der gleichen Firma für Windows: instabil, braucht ewig zum Laden, macht, was es will. No, thank you.