Musik von 2008

Ich hatte mich irgendwann dagegen gewehrt, last.fm zu benutzen, zumindest unter meinem richtigen Namen. Schließlich setzt man mit einer Software, die jedes Lied mitschreibt, dass man zu Hause oder unterwegs hört, in gewisserweise seinen Ruf bei kulturinteressierten Freunden aufs Spiel. Etwa, weil dann für jeden ersichtlich ist, dass man Annett Louisan gehört hat (was ich gerade wieder tue und so ganz nebenbei auf das Interview mit der jungen Frau beim Pflasterstrand verweisen darf) oder Robbie Williams oder sowas. Deswegen habe ich vor einem Jahr dann doch einen neuen Account unter anderem Namen angelegt. In der Rückschau ist mir nichts mehr peinlich und deswegen kommen nun 110 Musiker, die mich in diesem einen Jahr freuten, glücklich machten oder traurig oder wütend oder alles zusammen. Oder gar nichts. Denn Musik darf man auch mal nebenbei hören. Und das überproportional viele weibliche Stimmen darunter sind. Die Auflösung folgt nach dem Klick. More