Goldener Herbst

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Puh, kennen Sie das? Manchmal türmen sich die Arbeit und die Probleme auf und dann ist der beste Ausweg nach draußen zu gehen und sich für eine halbe Stunde in die Sonne zu knallen. Und jetzt sage ich Ihnen noch was: Sie kommen zurück und die Arbeit ist nicht weniger geworden. Aber die Probleme – ach, ein Klacks.

Was sich übrigens noch türmt im Herbst sind, ja Sie haben ja recht: Blätter, natürlich die Blätter. Aber abgesehen von Blättern: Veranstaltungen. Nach einem entspannten Sommer, in dem die Theater Ferien machten und die Museen intensiv die nächsten Ausstellungen vorbereiteten für den, eben, Herbst, ereilt uns nun ein wahrer Reigen an Unterhaltungsmöglichkeiten. Nicht einfach, da den Überblick zu behalten. Einfacher, wenn Sie ein Heft wie dieses in Händen halten. Auch die politische Sommerpause ist vorbei, noch dazu stehen bald, nämlich im Frühling, Kommunalwahlen an. Sagen wir so: Langweilig wird uns gerade gewiss nicht in der Redaktion. Wir müssen also sorgsam auswählen, worüber wir schreiben, wem wir Raum geben, um ja nichts Wichtiges zu vergessen.

Womit wir beim letzten Punkt dieses Textes sind: Ich möchte nicht versäumen, meiner Kollegin Ronja Merkel von Herzen für ihre wunderbare Arbeit in den vergangenen zweieinhalb Jahren zu danken – gerade haben wir sie leider in Richtung München verabschieden müssen. Ihre Nachfolgerin als leitende Kunstredakteurin wird mit der kommenden Ausgabe Anett Göthe. Alles Gute, Ronja – willkommen Anett! Und Nils? Nils legt sich jetzt wieder in die goldene Oktobersonne.

Erschienen am 6. Oktober 2015, Foto: Lukas Gedziorowski