Blackish holish thing

Looking down at collision chamber
Bild: Robert Scoble

Die Möglichkeit, das unsere Erde vom bald in Betrieb gehenden Teilchenbeschleuniger beim CERN in Genf verschluckt wird, ist durchaus gegeben. Sie ist zugegeben sehr gering: eins zu eine Billion im Jahr, wie mal vor einiger Zeit ausgerechnet wurde. Manchmal zählt vielleicht auch nur die Möglichkeit einer Katastrophe und so verwundert es nicht, das gegen die Inbetriebnahme des Teilchenbeschleunigers nun Klage eingereicht wurde – in Honolulu. Nun ist es ebenso unwahrscheinlich, dass Mitarbeiter des CERN in einem Hawaiianischen Gericht auftauchen wie die Idee, dass die Erde in 50 Wochen die Größe eines Würfels haben könnte. Und stoppen wird es das Programm gewiss auch nicht. Aber die Geschichte an sich ist gut, vor allem weil der IHT, die darüber berichtet, keine so schlechte Überschrift eingefallen ist: “Try this headline: Black Hole Eats Earth”. Die Frage ist nur: wer sollte darüber berichten? Wer sollte die Wissenschaftler dann ins Gefängnis werfen, falls sie sich doch geirrt hätten? Und wer könnte noch über die Ironie lächeln, dass die Menschheit die Erde ausgerechnet dabei zerstört hat, wie sie versuchte herauszufinden, was sie im Innersten zusammenhält.

Das großartige ABC

Ein Buch voll mit Buchstaben, 26 an der Zahl:

iridescent

Uhrwerk des Lebens

Ein bisschen morbide, aber bestimmt eine gute Erinnerung daran, das wir nicht ewig leben (und Uhren auch mittendrin stehenbleiben können):

Entworfen von Bertrand Planes.

ps: die Uhren werden zurückgestellt – nicht vergessen!

The known universe

Wie sieht das Internet aus, wenn man zwischen den Adressen einzelner IP-Adressen Linien zieht? So:

Malen nach Zahlen, sozusagen. Quelle: wikipedia

Zu Besuch bei Bush


Quelle: topherchris

Henri Nannens Preis

Ich will mich ja nicht beschweren. Natürlich sind die Gewinner-Reportagen beim Henri-Nannen-Preis immer großartig und toll und überhaupt. Auch dieses Jahr wieder, das vierte in Folge, in dem ich mich beworben habe. Das mit der Bewerbung ist total einfach. Die Reportage in vierfacher Ausfertigung mit einem kleinen Bewerbungsbogen an Henri-Nannen-Preis, Hamburg geschickt (die Adresse geht wirklich so), diesmal kam nach ein paar Wochen noch die Aufforderung, das Original-Heft nachzusenden, gemacht, getan, gewartet. Nun ist die Liste der Nominierten raus, von der ich über eine Pressemitteilung des Verlags Gruner+Jahr erfuhr. In der Jury des Preises saßen in diesem Jahr: Mitarbeiter oder einstige Mitarbeiter von Geo, Stern, Zeit, Focus, SZ, Spiegel und FAZ. Und, quasi als Joker, Alice Schwarzer.

Nominiert sind dieses Jahr Arbeiten von: Zeit, Spiegel, Stern, FAZ, Geo und SZ. Und, quasi als Joker, der Neuen Zürcher Zeitung.

Dass kann man eigentlich so stehen lassen. Oder so kommentieren wie Oliver Gehrs im Dummy-Blog.

Oder sich darüber ärgern, wenn einem am Rande einer Verleihung eines kleineren Preises als den Henri Nannens gesagt wird: schade, dass Ihr Beitrag im Journal Frankfurt erschien. Hätte ihn das SZ-Magazin abgedruckt, hätte er bestimmt größere Chancen gehabt. Andererseits: dabeisein ist alles. Und die Genugtuung, dass es zumindest theoretisch nicht sooo schlecht ist, was man da so schreibt, reicht ja auch vollkommen. Und nächstes Jahr probiere ich es wieder. Wie gesagt: ich will mich nicht beschweren.

Ironie ist …

… wenn ein Flieger im Zweiten Weltkrieg den Menschen abschießt, der ihm die Freude am Fliegen vermittelt hat:

Aus was für einer Entfernung haben Sie ihn abgeschossen?
Vielleicht 200 Meter. Aber ich konnte natürlich weder durch meine Glasscheibe der Kabine noch durch dessen Glasscheibe sehen, dass es mein Freund Exupéry war. Man sieht da nichts.

Rätsel um Saint-Exupéry gelöst?, FAZ, 17. März 2008

Oster-Videoschau (Finale)

Oster-Videoschau: I guess you’ll do

Oster-Videoschau: hello

Oster-Videoschau: Irregular Flow


irregular flow from 4khz on Vimeo.

Oster-Videoschau: Gone in a Flash


Gone in a Flash – HD from Chris Crutchfield on Vimeo.